.

MIDNIGHT IN PARIS


Regie: Woody Allen
Darsteller: Owen Wilson, Rachel Mc Adams, Adrien Brody

Ein Autor mit mangelndem Selbstbewusstsein findet im Paris der Gegenwart eine Art Zeitschleuse und kann auf diese Weise mit vielen Größen der Literatur und Kunst kommunizieren. So feiert er nachts mit F. Scott Fitzgerald, Pablo Picasso, Hemmingway und vielen anderen illustren Gestalten. Woody Allens neuester Streich ist eine augenzwinkernde Hommage an Paris, die Stadt der Kreativen und die große Zeit der Kunst und Kultur. Gewohnt locker und fröhlich inszeniert überzeugt Allen mit einem tollen Schauspielensemble, welches sichtbar Spass an der Darbietung ihrer Rollen hat. Sowohl für Allen-Fans als auch für Freunde inteligenter Komödien ein Hochgenuss!


9/10 Spaziergängen durch die Zeit

LARRY CROWNE


Regie: Tom Hanks
Darsteller: Tom Hanks, Julia Roberts, Bryan Cranston

Larry, ein Mann im fortgeschrittenen Alter, wird gefeuert und steht vor dem Nichts. Um wieder Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erlangen besucht er ein College und holt eine Ausbildung nach. Hauptdarsteller und Regisseur Tom Hanks prangert subtil die soziale Ungerechtigkeit in Amerika an, beschwört aber gleichzeitig den amerikanischen Unternehmergeist herauf. Diesbezüglich ist der Film ein zutiefst amerikanischer Film, ein einzelner Mann kann im "Land der Träume" mit genügend Energie und Willen erreichen was er will. Abgesehen von diesem pathetischen Subtext handelt es sich bei LARRY CROWNE aber um eine sehr leichte, warmherzige und [vielleicht sogar etwas zu] prominent besetzte Komödie, die aufgrund der brisanten Thematik etwas zu undramatisch erzählt wird, denn wirklich Steine bekommt der Protagonist nie in seinen Weg gelegt - die Realität sieht hier anders aus! Sieht man von diesem dramaturgischen Schnitzer ab ist der Film aber durchaus sehenswert.


6/10 nuschelnden Hauptdarstellern